Herzlich willkommen!

Unsere beiden Gemeinderätinnen: "Wir freuen uns, tatkräftig an der Gestaltung der Zukunft unserer Gemeinde mitzuwirken. Für Ihre Anregungen sind wir offen, für Ihre Gespräche mit uns dankbar."

 

Nachlese zur Gemeinderatssitzung vom 19.09.16 zu TOP 2 Kreisverkehr                       

Fest steht: Der Kreisel wird nicht vom Regierungspräsidium bezuschusst, die gesamten Kosten muss die Gemeinde tragen. Im diesjährigen Haushalt sind Planungskosten in Höhe von 60.000 Euro, 2017 nochmals 500.000 Euro eingestellt. Die Liste Mensch und Umwelt hat immer wieder darauf hingewiesen, dass ein Kreisel im Wasserschutzgebiet nur mit erhöhten Auflagen und deshalb erhöhten Kosten zu realisieren ist – doch glauben wollte dies kaum einer.

Nun liegen neue Kostenermittlungen eines neuen Ingenieurbüros vor. Dieses Mal wurden Umweltstandards bei der Planung berücksichtigt. Die Kosten allein für den Kreisel, ohne die Planungskosten zweier Ingenieurbüros, ohne Gestaltungs- und Pflegekosten und ohne Berücksichtigung der anteilmäßigen Kosten für das erforderliche Regenrückhaltebecken sollen sich nun auf 999.065 Euro belaufen.  Dies bedeutet eine Kostensteigerung von 100% unberücksichtigt tatsächlicher Baukosten und sonstiger anfallender Kosten.

Und das ist noch nicht alles! Bereits beim PZ Ortsgespräch im Oktober 2013 sprach Mensch und Umwelt entstehende Erschließungskosten für das Supermarktgelände an. Damals und bis zur Gemeinderatssitzung am 19.9.2016 wurde dem Gemeinderat und der Öffentlichkeit von Bürgermeister Kleiner stets versichert, dass der erzielte Verkaufsgewinn des Supermarktgeländes die Kreiselkosten bei weitem decken würde und Erschließungskosten minimal seien.

Plötzlich ist alles anders. Umweltauflagen scheinen vom Himmel gefallen und die Erschließungskosten des gesamten Areals mit Kreisel, Radweg, Erschließung des Aldi-Geländes, des Feuerwehrgeländes sowie eines kleinen Gewerbegrundstückes, Bau des erforderlichen Regenrückhaltebeckens mit Vorfluter und deren Unterhaltung, Ausgleichsmaßnahmen …muss, so schätzen wir, mit mindestens zwei Millionen beziffert werden. Diese Kosten will die Gemeinde alleine tragen. Hinzu kommen dann noch die Kosten für ein Feuerwehrgebäude.

Können wir uns das leisten? Wir haben viele andere, wichtige und große Aufgaben, die es gilt in naher Zukunft anzugehen wie z.B. die Erweiterung der Sozialstation in Bilfingen mit einem Wohnquartier für alte und junge Kämpfelbacher Bürgerinnen und Bürger. Wir benötigen genügend Betreuungsplätze für unsere Kinder, die Bahnübergänge müssen barrierefrei gestaltet, das marode Wassernetz saniert werden, um nur einige Beispiele zu nennen.

Der Bebauungsplan für das Gelände Lebensmittelmarkt/Bilfingen Süd/Benzstraße  ist im Rathaus und im Internet hier einzusehen. Einwendungen dazu können bis Freitag, 7.10.16 schriftlich geäußert werden.

Christine Fischer und Sigrid Bellitto

 

 

Haben Sie Fragen, Wünsche, Anregungen oder Interesse?

 

Bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf, wir freuen uns darauf!

 

 

 

Letzte größere Änderung:
12/16:: Neues Design, optimiert für Smartphones

 

E-Mail an den Webmaster

Druckversion Druckversion | Sitemap
Für eine Welt in der alle gut leben können ...

E-Mail