Herzlich willkommen!

Unsere drei Gemeinderätinnen: "Wir freuen uns, tatkräftig an der Gestaltung der Zukunft unserer Gemeinde mitzuwirken. Für Ihre Anregungen sind wir offen, für Ihre Gespräche mit uns dankbar."

 

Tempo drosseln

 

Die Fraktion MUM bedankt sich bei Bürgermeister Kleiner und den Mitarbeiter*innen der Verwaltung für die unverzügliche Umsetzung der Landesverordnung und die eingeleiteten Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung.

 

Die Pläne, die Bürgermeister Kleiner und die Verwaltung beispielsweise zur Sicherung der Wasserversorgung, dass jeweils die Wassermeister im 14-Tage-Intervall arbeiten, entwickelt haben, sind durchdacht und abgestimmt.  Dass unser Schwimmbad, die Büchereien und die Spielplätze, die Kitas und Schulen, … schließen, wurde sofort veranlasst. Und das ist auch gut so!

 

Stand Mittwochabend 18.3.20, liegt Deutschland auf Platz fünf der globalen Statistik, vor Südkorea und Frankreich. Dass die Zahl der Infektionen in Wahrheit deutlich höher liegt, bezweifelt niemand. Gleichzeitig ist die Zahl der an der Infektion Gestorbenen in jedem Einzelfall eine Tragödie, aber im internationalen Vergleich phänomenal niedrig. Dies zeigt, dass unser Gesundheitssystem bislang hervorragend funktioniert.

 

Was liegt da näher, schnell die Frühlingssonne zu genießen? Die Gefahr scheint in Deutschland ja doch nicht ganz so groß zu sein. Eine gefährliche Illusion. Noch ist keine Ausgangssperre veranlasst, was viele in Sicherheit wiegt, die es nicht gibt. Vermeiden wir deshalb Sozialkontakte zum Schutze der Alten und Vorerkrankten – zeigen wir uns solidarisch und halten uns daran!

 

Unser herzlicher  Dank gilt all jenen, die für uns an vorderster Front, unter Einsatz ihrer eigenen Gesundheit, Menschenleben retten.  Danke an die Mitarbeiter*innen der Sozialstation, der häuslichen Pflege und den Malteser in Kämpfelbach, die für uns da sind. Und danke, den Bäuerinnen und Bauern, den Gärtner*innen, den Köch*innen und Einzelhändler*innen, die uns mit Lebensmittel versorgen.  Sie alle arbeiten für uns – befolgen wir die Regeln und schränken uns ein.

 

Wir von der Liste Mensch und Umwelt stehen zur Verfügung, um bei anstehenden politischen  Entscheidungen im Rahmen des Möglichen mitzuwirken. Auch in Krisenzeiten wollen wir unsere politischen Entscheidungen  transparent machen, diese begründen und nachvollziehbar kommunizieren.

 

In Krisen, stehen wir einander bei. Brauchen Sie Hilfe? Dann können Sie uns kontaktieren:

Sigrid Bellitto: 07232 – 13055   Christine Fischer: 07231 – 1826033       Martina Frey:  07231 – 89432

 

Die Zauneidechse ist „Reptil des Jahres 2020“ 

 

– anpassungsfähig und dennoch bedroht 

 

 

Die Zauneidechse wurde von der Deutschen Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde (DGHT) zum „Reptil des Jahres 2020“ ernannt. Ihre Männchen sind zur Paarungszeit leuchtend smaragdgrün.

 

Ihr Verbreitungsgebiet reicht von England bis zum sibirischen Baikalsee und von Mittelschweden bis Griechenland. Zauneidechsen sind relativ anpassungsfähige Reptilien (= Kriechtiere), die eigentlich keine hohen Ansprüche an ihre Lebensräume stellen. Sie bewohnen strukturreiche Flächen im Offenland, Saum- und Übergangsbereiche an Wald- und Feldrändern, als Kulturfolger auch gerne Lebensräume in naturnahen Gärten oder entlang von Straßen, Bahnstrecken und Zäunen – daher ihr deutscher Name.

 

In Deutschland kommt die Art in allen Bundesländern vor. Leider verschwindet die früher allgegenwärtige Art aus der zunehmend ausgeräumten Landschaft. In der bereits zehn Jahre alten deutschen Roten Liste befindet sich die Zauneidechse noch auf der sogenannten Vorwarnliste. Das bedeutet, dass sich ihre Lage in den nächsten Jahren verschlechtern könnte. Auf den oft aktuelleren Roten Listen der meisten Bundesländer wird die Zauneidechse tatsächlich inzwischen bereits als gefährdet oder sogar stark gefährdet eingestuft.

Nicht nur die Art selbst ist streng geschützt. Da die Zauneidechse im Anhang der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie der Europäischen Union aufgelistet wird, ist es zudem verboten, ihre Lebensräume zu beschädigen oder zu zerstören. Dennoch sind Zauneidechsen bei großen Bauvorhaben oft die Leidtragenden und geraten durch teure Abfang- und Umsiedlungsaktionen in den Blick einer kritischen Öffentlichkeit. Anstatt solcher, nur selten erfolgversprechender Maßnahmen sind die Eingriffsvermeidung sowie Sicherung, Vergrößerung und Vernetzung vorhandener Lebensräume die bessere Lösung.                                                         Quelle: nabu

 

In der speziellen artenschutzrechtlichen Untersuchung zum Vorhaben „Bell“ in Kämpfelbach ist ein „Vorkommen von Zauneidechsen an Rand- und Saumstrukturen sehr gut möglich, es sind zudem aktuelle Vorkommen im TK 7017 bekannt.“ Bei Begehungen konnte keine Zauneidechsen gesehen werden, wohl aber bestätigten Anwohner*innen deren Vorkommen.

 

Christine Fischer

 

Haben Sie Fragen, Wünsche, Anregungen oder Interesse?

 

Bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf, wir freuen uns darauf!

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